Das Leben gleicht einer Reise. Wir treten sie gemeinsam an. Während du lebst, gibt es kein Ziel. Es geht „nur“ um das, was du erfahren willst – und musst, damit du es erfahren kannst. Manchmal passieren uns schlimme Dinge. Manchmal wunderschöne.

Das Leben geschieht dabei in Kurven. Mal trägt es dich weit nach oben und mal ganz tief nach unten. Der Vorteil: Daran kannst du erkennen, ob du wirklich lebendig bist. Plätschert alles gleichförmig dahin? Schlägt die Kurve nicht mehr nach oben oder unten aus? Dann bist du nicht mehr lebendig. Du bist allerdings auch  nicht tot, denn dein Herz schlägt ja noch und dein Hirn arbeitet ebenso.

Wenn die Lebenskurve gleichförmig vor sich hin zieht, bist du im schlimmsten aller Zustände gelandet: Du bist scheintot.


Scheintot sein bedeutet, nur halb zu leben


Scheintote gibt es viele. Es sind diejenigen Leute, die keine Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Es sind diejenigen, die andere Menschen für sich entscheiden lassen. Scheintote geben anderen Menschen die Macht über das eigene Leben. Das ist hübsch bequem, denn auf diese Art und Weise lässt sich das umgehen, was beim Loslassen des eigenen, alten Lebens entsteht: Trennungsschmerz (siehe oben).

Alle Menschen haben Angst vor Schmerzen. Wirklich alle. Manche entscheiden sich trotzdem, das Leben zu leben, das wirklich zu ihnen gehört. Manche nehmen den Schmerz in Kauf, weil sie wissen, dass er Teil des Weges ist, der sich „Leben“ nennt.

 

Mit Scheintoten lässt sich Geld verdienen

Ganze Unternehmenskonzerne bauen auf der Angst von Scheintoten auf. Diese halblebendigen Menschen sind jene, die lieber taub und bewegungslos in der Reihe mitschlurfen, in der die anderen Scheintoten stehen. Scheintote erzählen sich gegenseitig, dass das, was sie da tun, richtig ist. Das erfreut das Hirn, das ebenfalls nach rationalen Erklärungen sucht, dass die Entscheidung auf jeden Fall bombig ist: Besser Nichtstun. Die Situation für stimmig einstufen. Und das EGO tanzt Tango, wenn es das hört!

Das EGO hat nämlich Angst vor Veränderung und will auf keinen Fall, dass du das Leben lebst, das zu dir passt.

Mit dem menschlichen Ego und seiner Angst vor Verantwortung und Veränderung, verdienen wenige Großkonzerne sehr viel Geld und beherrschen den Weltmarkt.

 

Weshalb scheintote Menschen so gefährlich sind


Die Welt, in der wir leben, erschafft Scheintote wie am Fließband. Es ist schwierig, in einer Umgebung verantwortungsbewusst zu werden, die Lebensräume für Scheintote schafft. Ein Scheintoter weiß nämlich nicht, dass er kaum lebt. Er glaubt, die Realität, in der er wandelt, sei Wirklichkeit.

Aber weißt Du es schon?

 

Es gibt eine Wirklichkeit neben der Wirklichkeit!

Das Leben der Scheintoten ist genauso real wie das derjenigen, die wach sind. Diejenigen Menschen, welche die Reihen der Halbtoten verlassen haben (wir werden fast alle darin geboren), sehen die Welt mit anderen Augen.

 

Wie man die Reihen der Scheintoten verlässt und zu den lebenden Menschen tritt

Das Leben fordert von uns, wenn wir die Reihen der Scheintoten verlassen möchten, ein Opfer ein. Nicht wenige Frauen und Männer schrecken vor genau dieser Tatsache zurück und reihen sich wieder bei den Zombies ein.

Stell es dir in etwa so vor:

Das Leben klopft an unsere Türe. Meistens hören wir das Klopfen erst, wenn uns ein Schicksalsschlag getroffen hat. Tatsächlich donnert und hämmert das Leben bereits eine ganze Weile an unsere Pforte, aber unser EGO macht uns taub. So kriegen wir ziemlich lange nicht mit, dass unser Leben etwas von uns will.

Das Leben sagt:

„Hallo (setze hier Deinen Namen ein), ich habe hier ein wunderschönes Geschenk für dich! Darin findest du exakt das Leben, das auf dich maßgeschneidert ist.“

Was tust du?

Knallst du dem Leben die Türe vor der Nase zu? Oder nimmst du das Geschenk an?

Der Fairness halber solltest du eines wissen: Wenn man wirklich lebt und das Leben in all seinen Facetten spürt, zahlt man dafür auch einen Preis. Das ist das Opfer, vor dem so viele Menschen zurück schrecken.

Das Leben verrät nicht im Voraus, wie das Opfer aussieht. Du erkennst es erst, wenn es soweit ist – bzw. wenn es vorbei ist J

Und danach kommt das Geschenk und du erfährst, wie es sich anfühlt, wenn dich das Universum umarmt. Wenn ihr für einen kurzen Augenblick erkennt, dass ihr eins seid und nichts von alledem, das dir jemals Schmerzen zugeführt hat, noch Gültigkeit besitzt. Wenn die Schmerzen aus dem alten Leben ganz plötzlich nur noch Erinnerungen hinter dickem Glas sind. Du kannst sie noch sehen und ihnen begegnen – aber sie können dir nichts mehr antun.


Das ewige Glücksgefühl – ist es erfahrbar?


Die wenigsten von uns Menschen leben dauerhaft in diesem Zustand des Glücks. Deine Lebenskurve geht wieder nach unten, versprochen. Und sie geht wieder nach oben, auch versprochen. Und du wirst lernen, wie du nach und nach viel mehr Zeit „da oben beim Glück“ verbringst und weniger Zeit „da unten in der Depression oder ständig miesen Laune“.

Mach dich auf deinen Weg. Öffne dem Leben die Türe und nimm das Geschenk namens Leben voller Hingabe an. Deshalb bist du hier. Deshalb lebst du. Finde heraus, wie es sich anfühlt, wenn du deinen selbst erschaffenen Raum voll und ganz ausfüllst mit allem, was zu dir gehört.

Begegne deinem LEBEN! MACH´S EINFACH!

 

Foto:

Camille Orgel

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